Projekt im Überblick

Die Verzweigung Sarganserland ist ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt im Schweizer Autobahnnetz. Die Fahrbahnen und Kunstbauten (Brücken, Unterführungen, Tunnel) sind über 35 Jahre in Betrieb und stark frequentiert. Deshalb ist in den Jahren 2010 bis 2012 eine umfassende Sanierung geplant. 

Teilweise über 40 Jahre alt
Bei den sanierungsbedürftigen Autobahnabschnitten handelt es sich um die drei je etwa fünf Kilometer langen Autobahnäste ab der Y-förmigen Verzweigung Sarganserland bei Sargans (siehe Karte), die zwischen 1962 und 1974 in Betrieb genommen wurden. Es geht dabei um die beiden Abschnitte der A13 von der Kantonsgrenze von St. Gallen zu Graubünden bis zur Verzweigung Sarganserland und von der Verzweigung Sarganserland bis Trübbach sowie um den Abschnitt der A3 von der Verzweigung Sarganserland bis Heiligkreuz. Die Projektkosten belaufen sich voraussichtlich auf 250 Millionen Franken.

15 Kilometer Autobahn müssen saniert werden
In den Jahren 2005/2006 wurden diese Abschnitte der A3/A13 einer generellen Überprüfung unterzogen. Aufgrund des Zustands der Beläge und der Kunstbauten ist es notwendig, die ganzen, insgesamt 15 Kilometer langen Autobahnabschnitte den heutigen Anforderungen der Sicherheit, dem neusten Stand der Technik sowie den Umweltgesetzgebungen anzupassen.

Vorarbeiten 2010, Hauptarbeiten 2011/2012
Saniert werden müssen nicht nur die Fahrbahn und Kunstbauten, sondern auch Anlagen für passive Sicherheit, Lärmschutz, Signalisation sowie Entwässerung und Abwasserbehandlung. Die Ausführung der Arbeiten der Hauptarbeiten ist für die Jahre 2011 bis 2012 terminiert. Die Planung sieht jedoch vor, dass mit den Vorarbeiten bereits 2010 begonnen wird.

Der Verkehr fliesst weiter
Während der ersten Bauphase werden die Arbeiten im Mittelstreifen durchgeführt und die je zwei Fahrspuren auf die Normalspur und den Standstreifen verlegt. In den anschliessenden Bauphasen kann dann jeweils eine Fahrbahn vierspurig (je zwei Spuren in beide Richtungen) befahren werden, während auf der anderen Seite die Sanierung erfolgt. Mit dieser Verkehrsführung können die Behinderungen auf ein Minimum reduziert werden.

Betroffene Anschlüsse und Gemeinden
Die von der Sanierung betroffenen Autobahn-Anschlüsse sind Sargans, Bad Ragaz und Trübbach. Involvierte Gemeinden sind Sargans, Mels, Bad Ragaz, Vilters-Wangs sowie Wartau.

Besser vor Lärm geschützt
In Sargans/Mels, Bad Ragaz und Trübbach sind folgende Lärmschutzmassnahmen vorgesehen:

•          Sanierung bestehender Lärmschutzwände (Abbruch der bestehenden Lärmschutzwände, Verstärkung der Fundamente und Wiedererstellung der neuen Lärmschutzwände, in der Regel Lavabeton oder Aluminium, teilweise Glas

•          Erhöhung von bestehenden Lärmschutzwänden (gleiches Vorgehen wie bei der Sanierung, allerdings mit höheren Wänden

•          Neubau Lärmschutzwände an Stellen, wo zur Einhaltung der Lärmschutzvorschriften Lärmschutzwände erforderlich sind 

Im Bereich Sargans/Mels sind diverse Erhöhungen bestehender Lärmschutzwände vorgesehen. Bei Bad Ragaz ist eine neue Lärmschutzwand nach der Einfahrt in Richtung Graubünden geplant. Zudem wird der Lärmschutzwall vor der Rheinbrücke als Lärmschutzwand ausgebaut. Eine zusätzliche Lärmschutzwand wird zwischen dem Anschluss Bad Ragaz und der Verzweigung Sarganserland erstellt.


Quelle: Bundesamt für Strassen (ASTRA)
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